Im Handel ist der Spread die Differenz zwischen dem Geldkurs (Verkauf) und dem Briefkurs (Kauf) eines Finanzinstruments.
Er stellt die Kosten für die Eröffnung eines Trades dar und ist eine der Hauptquellen, wie Broker Einnahmen erzielen.
Je enger der Spread, desto niedriger Ihre Handelskosten – deshalb sind wettbewerbsfähige Spreads wichtig bei der Wahl eines Brokers wie Blueberry.
Beispiel:
Wenn das Kursangebot für EUR/USD lautet:
Geldkurs (Verkauf) = 1.1050
Briefkurs (Kauf) = 1.1052
Der Spread = 2 Pips oder 20 Punkte
Warum ist der Spread wichtig?
Der Spread ist ein wichtiges Konzept, da er direkt die Kosten für das Öffnen und Schließen eines Trades beeinflusst. Sobald Sie einen Trade eröffnen, beginnen Sie mit einem kleinen nicht realisierten Verlust, der dem Spread entspricht.
In den meisten Fällen:
Sie kaufen zum Briefkurs
Sie verkaufen zum Geldkurs
Daher muss sich der Markt zu Ihren Gunsten über den Spread hinaus bewegen, um den Trade mit Gewinn zu schließen.
Feste vs. variable Spreads
Bei Blueberry bieten wir variable Spreads an, was bedeutet:
Spreads variieren je nach Marktbedingungen wie Liquidität, Volatilität und Nachrichtenereignissen.
Während wichtiger Nachrichtenveröffentlichungen oder Phasen mit geringer Liquidität (wie Rollover) können sich die Spreads vorübergehend ausweiten.
Typische Spread-Bereiche:
Hauptwährungspaare (z. B. EUR/USD, USD/JPY) haben oft enge Spreads
Neben- oder exotische Paare, Indizes oder Rohstoffe können weitere Spreads haben
Spread bei verschiedenen Kontotypen
Standardkonto: Der Spread ist im Preis enthalten. Sie zahlen keine separaten Kommissionen.
Raw Account: Spreads sind manchmal viel enger, ab 0,0 Pips, aber stattdessen wird eine Kommission pro Trade berechnet.
